22. November 2022

Eine Außengastronomie für den Heinrich-Heine-Platz

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Vorschlag des Stadtbildpflegers | Musikpavillon in Nachbarschaft zum Jrönen Jong?

 

Die Stadt verändert ihr Gesicht und bereitet sich stetig auf die Zukunft vor. Es sind viele fruchtbare Projekte im Gespräch, unter anderem die Neugestaltung des Heinrich-Heine-Platzes. Dabei möchten wir als Düsseldorfer Jonges auf zwei Themen eingehen: den Platz selbst und den zukünftigen Standort des Musikpavillons.

 

Der Heinrich-Heine-Platz wird an der neuen Fußgänger-Achse, dem Rheinboulevard liegen, wodurch er neue Anforderungen bekommt. Zum einen wird er mit seiner Vertiefung als Zugang des alten Horten-Kaufhauses dienen, zum anderen schafft er die Verkehrsberuhigung und Raum für Neues. Wir machen den Vorschlag, den Platz durch mehrere Nutzungen zu bespielen. Eine Außengastronomie könnte Passanten sowohl vom Rheinboulevard als auch von der Heinrich-Heine-Allee zum Verweilen einladen. Darüber hinaus könnte die Senke durch eine Öffnung in Richtung Norden mehr Aufmerksamkeit erfahren und einsehbarer werden. Damit wäre sie auch nachts attraktiver für ein anderes Publikum, als das heute leider der Fall ist. Das Image der Stadt weiter in eine positive Zukunft zu begleiten, liegt uns am Herzen.

 

Für den Musikpavillon gilt es jetzt einen neuen Ort zu finden. Wir sind der Auffassung, er sollte einem breiten Publikum zur Verfügung stehen. Dieser neue Standort muss dafür gut und aus vielen Richtungen einsehbar sein. Vor dem Standesamt auf der Inselstraße würden lediglich einige Spaziergänger und Hochzeitsgesellschaften Freude am alten Pavillon haben. Er würde aus dem Herzen der Stadt gerissen und zu einem reinen Fotomotiv werden. Daher halten wir einen belebteren Ort für angemessener.

 

So läge der Pavillon zwischen den Gewässern Gröne Jong und dem Hofgarten-Weiher in mehreren Blickachsen (nördlich des KöBogen war bereits ein Pavillon geplant wo es aber urheberrechtliche Probleme geben soll) sowohl von der Bahn, der Kaiserstraße/Einfahrt des Kö-Bogen-Tunnels, vom Gustaf-Gründgens-Platz als auch von der Jägerhofallee aus wäre der historische Bau sichtbar. Es böten sich neben dem Weihnachtsmarkt oder Sommerfesten viele weitere Nutzungen. Der Pavillon würde wieder an Bedeutung in der Stadt gewinnen.

 

Darüber hinaus würde der Hofgarten freundlich belebt und der abendliche Aufenthalt dort würde ganzjährig attraktiver werden.

 

Maximilian Schönauer
Stadtbildpfleger